Peter-Michael Seifried

Klosterkirche Zinna, St. Marien

Als Mitinitiator der Kloster-Zinna-Sommermusiken bin ich seit 1996 mit der Klosterkirche Zinna, St. Marien, der größten norddeutschen Granitsteinpfeilerbasilika, besonders verbunden. Musikalischer Glücksfall ist die erhaltene frühromantische Wilhelm Baer Orgel (1850/51), deren Klang bei nahezu allen Veranstaltungen die Zuhörer in ihren Bann zieht (Disposition der Baer-Orgel: pdf-Datei). Als Höhepunkt der Orgelführungen gilt der Gang durch das Innere dieses bedeutenden Instrumentes.

Baer-Orgel Nach vielen Jahren ist die Gebäudehülle komplett saniert und der Bau in seine historischen Bezüge gesetzt. Der Kreuzgang und das anschließende Klostergebäude wurden als Bodendenkmal wieder sichtbar gemacht, die hochinteressanten Ergebnisse der Ausgrabungen sind der Öffentlichkeit zugänglich. Mit den durchgeführten Innenrestaurierungen der Kirche, läßt sich viel von der einstigen Gestaltung nachempfinden.

In Vernetzung mit dem Museum Kloster Zinna, der regionalen Gastronomie, dem fläming-skate, und der ausgebauten Partnerschaft mit den Dorfkirchen des Jüterboger Landes und den Stadtkirchen Jüterbogs, den Tourismusverbänden, den Kulturfesten in Brandenburg ist Zinna eingebunden in ein dichtes Geflecht gegenseitiger Unterstützung. Das Museum mit Alter Abtei, Neuer Abtei und Klosterbruderbrennstube und der Flaeming-Skate-Weg laden zu Entspannung in jeglicher Hinsicht ein.

Wichtige Daten für die Kloster-Zinna-Sommermusiken

1851
Schaffung der Orgel durch Gottfried Wilhelm Baer
(18 Register, 952 Pfeifen; Disposition: pdf-Datei)
1897
Restaurierung und Neuausmalung der Klosterkirche
1995/96
Restaurierung der Baer Orgel,
dem musikalischen Kernstück
und Ausgangspunkt der Sommermusiken-Reihe
1996
Start der Kloster-Zinna-Sommermusiken
2001
Beginn der Restaurierung der Klosterkirche
2003
Wiederherstellung des Kloster-Kreuzganges als Bodendenkmal
2004
Restaurierung der Abtskapelle
2012/16
Restaurierung und Konservierung Klosterkirche